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Borstel


Kirche zu Borstel

Das Dorf Borstel ist erstmalig in der Geschichte erwähnt in den Jahren 1150 bis 1170 als zum Domkapitel von Havelberg gehörig. Die Schreibweise des Namens zu dieser Zeit ist borstal, 1377 ebenfalls borstal, 1549 dann borstell. Die Bedeutung des Namens aus dem Slawischen ist "Wohnort" oder "Bauernhaus". Kirchenbücher existieren ab 1677, sie lagern in Neuendorf am Speck.


Blick in die Kirche

Die Borsteler Kirche wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut und liegt auf einer Anhöhe am Nordrand des Ortes. Ursprünglich bestand sie aus Breitturm, Schiff und eingezogenem Chor. Die Kirche ist vollständig gewölbt, im Westteil des Schiffes befindet sich das alte kuppelartige Kreuzgewölbe aus Findlingssteinen. Im Turmerdgeschoss findet man eine Findlingstonne. 1858 fand ein Um- und Erweiterungsbau statt, dabei wurde der Chor abgebrochen und das Schiff verlängert, das Südportal des Schiffes zugemauert und in ein Schlitzfenster umgewandelt.

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